Im toten Holz sind die Hoftüpfel verschlossen und machen so die Behandlung mit Imprägnier- und Holzschutzmitteln schwierig und aufwendig. Liessen sich die Hoftüpfel nachträglich wieder öffnen, wäre das Holz viel einfacher imprägnierbar. Dazu setzen die Holzforscher der Empa den Pilz Physisporinus vitreus ein, einen Weissfäuleerreger, der selektiv die verholzten Membranen der Hoftüpfel abbaut und gestoppt werden muss, bevor er die für die Holzfestigkeit verantwortlichen Zellwände angreift. Derzeit verfeinern die Empa-Wissenschaftler die Wachstums- und Besiedlungsbedingungen für den Pilz und testen die Umsetzung des patentierten Verfahrens in einer Pilotanlage.
Kindliche Neugier bewahrt
Für seinen Erfolg macht der frischgebackene Professor seine «kindliche Neugier» verantwortlich, die er sich über die Jahre und die Ausbildung ins Forscherleben hinüber retten konnte. Er freut sich, weiterhin in der Lehre tätig zu sein und an der Empa seine Forschungsarbeiten weiterführen zu können.
Redaktion: Rémy Nideröst |