| Departement Bau- und Maschineningenieurwesen |
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Der Gesamtverbrauch an Energie und Rohstoffe in unserer Gesellschaft ist sehr stark abhängig vom Aufbau und Betrieb der bebauten Umgebung. Das Departement Bau- und Ingenieurwesen konzentriert sich auf die Entwicklung und Bewertung von Materialien, Systemen und Prozessen, die zu einer Verminderung des Ressourcenkonsums führen. |
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| Kohlenstofffaser-
verstärkte Polymere (CFRP) verstärken die Duttweiler-Brücke in Zürkch. |
|  | Dauerhaftigkeit und Sicherheit Um den unerwarteten vorzeitigen Ausfall von Materialien und Systemen zu verhindern, wird deren Alterungsverhalten mit entsprechenden Methoden charakterisiert und überwacht. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung von Systemen zur Überwachung der strukturellen Integrität der zivilen Infrastruktur. Im Zentrum dieser Systeme stehen die Echtzeiterfassung und Verarbeitung von Daten, die von verschiedenen Sensormodulen geliefert werden. Verbundstoffe wie kohlenstofffaserverstärkte Polymere (CFRP) werden zur nachträglichen Verstärkung bestehender Strukturen eigesetzt, um zu ermöglichen, dass diese grösseren statischen und dynamischen Lasten standhalten können. Modelle zur Vorhersage der Betriebsdauer werden entwickelt, die auf der wirklichkeitsnahen Bestimmung der für die Alterungsprozesse relevanten Umgebungsparameter basieren sowie auf einem vertieften Verständnis der damit verbundenen physikalischen und chemikalischen Prozesse. Die erwartete Dauerhaftigkeit von neuen Materialien und Systemen wird durch probenspezifische beschleunigte Laborprüfungen bestimmt, die zu wirklichkeitsnahen Alterungsprozessen führen. Fehleranalysen sowie Expertisen für Behörden sind wichtige Dienstleistungen. |
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| Die Modellbrücke dient z.B. zum Vergleichen von Dämpfungselementen, mit denen Kabelschwingungen unterdrückt werden. |
|  | Adaptive Systeme Die Verbindung von Wissen über intelligente Materialien, Sensorik, Mikroelektronik und Akustik führt unsere ForscherInnen zu neuen Lösungen auf den verschiedenen Gebieten. Zum Beispiel erlaubt die Anwendung der Leichbautechnik bei Ingenieurstrukturen den Bau von Brücken, die zwar grössere Spannweite haben, jedoch auch anfälliger sind auf Schwingungen durch Umgebungsfaktoren wie Wind, Regen oder Verkehr. Wir haben deshalb das Modell einer Schrägseilbrücke erstellt, die als Forschungsplattform für verschiedene Projekte dient, z.B. das Vergleichen von Dämpfungselementen, mit denen Kabelschwingungen unterdrückt werden. Sehr interessant sind elektroaktive Polymere, die wegen ihrer grossen Verformbarkeit von 10% bis 100% zur Aktivierung eingesetzt werden können. Erste Prototypen wurden schon gebaut mit dem mittelfristigen Ziel, sie als künstliche Muskeln, aktive Prothesen oder als Aktoren für die Bewegung grossflächiger Objekte zu nutzen. Die experimentelle Arbeit wird immer durch intensive Computermodellierung unterstützt. |
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