RUMBA
RUMBA ist ein Programm zum systematischen Ressourcen- und Umweltmanagement in der Bundesverwaltung, wie es mit Bundesratsbeschluss vom 15. März 1999 definiert wurde. Hauptziel von RUMBA ist die kontinuierliche Verminderung von Umweltbelastungen, was stets auch den sparsamen und effizienten Energieeinsatz umfasst. Es lehnt sich in weiten Teilen an die Methodik gemäss ISO 14001 an. Das RUMBA Umweltmanagement-System ist im gesamten ETH-Bereich während der letzten Jahre eingeführt worden. Die Empa, die Materialforschungs- und Technologieinstitution des ETH-Bereichs, hat RUMBA an den drei Standorten in Dübendorf, St. Gallen und Thun koordiniert eingeführt.
Umweltleitbild
Die Empa verpflichtet sich, einen Beitrag zur dauerhaften Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen zu leisten. Das Umweltleitbild bildet den Rahmen für die Festlegung umweltbezogener Zielsetzungen und Einzelziele.
Die Vision empa 2030 und die darin integrierte Empa-Strategie zur Nachhaltigkeit bilden die Grundlage für das Umweltleitbild. Zusätzlich trägt die Empa den Prinzipien des Programmes RUMBA (Ressourcen- und Umweltmanagement in der Bundesverwaltung) Rechnung.
Die Empa hält sich bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit an die Brundtland-Definition und berücksichtigt Anforderungen bezüglich wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Verträglichkeit. Sie befasst sich mit denjenigen Handlungsfeldern, bei denen sie zu Aspekten der Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag leisten kann.
Die sogenannte Brundtland-Definition der UNO von 1983, die den Begriff der Nachhaltigkeit als Bezeichnung für eine langfristig tragbare Lebensweise definierte, lautet:
"Nachhaltig ist eine Entwicklung, welche die heutigen Bedürfnisse zu decken vermag, ohne für künftige Generationen die Möglichkeit zu schmälern, ihre eigenen Bedürfnisse zu decken." |