ZKGA Kulturgüteranalytik  
Archäometallurgie
Architekturausstattung
Malmaterialien und Textilien

Archäometallurgie im Zentrum für Kulturgüteranalytik

Metallobjekte benötigen eine Vielzahl von Untersuchungen zu ihrer Charakterisierung und Erhaltung.

 

Zerstörungsfreie Untersuchungen

Am Zentrum für zerstörungsfreie Prüfung der Empa stehen radiographische und tomographische Röntgenverfahren zur Verfügung. Währenddem bei der Radiographie ein Durchstrahlungsbild auf einen Film oder ein digitales Detektorsystem projiziert wird, generiert man mit der Computertomographie (CT) zerstörungsfrei Schnittbilder.

Die Radiographie wird häufig eingesetzt, um vor der Restauration eines Eisenobjekts eine Übersicht über äussere Form und Zustand des Fundes zu gewinnen. Grenzen sind der Radiographie dort gesetzt, wo es gilt, organisches Material und Metalle gleichzeitig abzubilden. Der Vorteil der CT liegt darin, dass sich Materialinhomogenitäten exakt lokalisieren lassen. Stapelt man die einzelnen Schnittbilder zu einem Volumen, kann die Form eines Objektes dreidimensional vermessen werden (vgl. Bild).

 

Ansprechperson: Alexander Flisch

Metallanalytik

Die metallographische und chemische Charakterisierung von historischen Metallgegenständen ermöglicht es, ihre Herkunft und Echtheit, aber auch ihre Verarbeitungsweise und Qualität zu bestimmen.

Für die Metalluntersuchungen stehen verschiedene Elementanalytik-Methoden zur Verfügung. Metallographische und mineralogische Untersuchungen geben Auskunft über Phasenbestand und Verarbeitungstechniken.

Aufgrund langjähriger Forschungen stehen zu folgenden Metallen Datenbanken zur Verfügung:

  • archäologisches und historisches Eisen
  • historisches Silber

 

Ansprechperson: Dr. Heinz Vonmont

 

Archäometallurgie
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Naturwissenschaftliche Untersuchungen (Metallographie, Analysen, zerstörungsfreie Prüfung) kombiniert mit archäologischen Grundlagen ermöglichen es, Beiträge zur Erforschung des Metallhandwerks zu erarbeiten

Laufende Projekte:

- Eisen aus dem Schweizer zentralen Jura (Projekt 1995-2011, Partner Office de la Culture, Section d'archéologie, Porrentruy)

- Was unterscheidet Blechblasinstrumente aus dem 19. Jh. von heutigen? (Projekt 2010-2012, Partner Hochschule der Künste, Bern)

- MIFAC: eine Datenbank zur Breitennutzung von archäometallurgischem Wissen (Projekt 2009-2011, Partner HEAA Arc, Filière Conservation-restauration, La Chaux-de-Fonds)

- Echt oder falsch: ist die römische Spatha römisch? (aus der Sendung "Einstein" des Schweizer Fernsehens 2009)

 

Ansprechperson: Dr. Marianne Senn

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