Weltpremiere: Windturbinensimulation an Thurgauer Herbstmesse
Geplante Windparks realitätsnah sehen und hören

Windenergielandschaft dargestellt in der Simulation «VisAsim», entwickelt von der Empa und der ETH Zürich. (Bild: Madeleine Manyoky und Ulrike Wissen Hayek, PLUS, ETH Zürich) |
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Mit der «Energiestrategie 2050» der Schweizer Regierung haben erneuerbare Energien, vor allem auch Windenergie, eine entscheidende Bedeutung für die hiesige Versorgungssicherheit bekommen. Zugleich sind die Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten oft schwierig. Anwohner und Schutzorganisationen kritisieren die Pläne wegen der Veränderung des Landschaftsbilds und wegen des befürchteten Lärms. Bislang fehlten jedoch Instrumente, die sowohl eine optische als auch eine akustische Bewertung von Windenergieanlagen ermöglichen – und zwar noch bevor diese gebaut sind. Die visuell-akustische Simulation «VisAsim» entstand in einer Forschungszusammenarbeit der ETH Zürich und der Empa und soll diesen Missstand nun beheben. Die Software arbeitet mit digitalen Daten des Bundesamts für Landestopografie swisstopo. Mittels Leinwand und Lautsprechern werden geplante Windparkanlagen in einer interaktiven 3D-Darstellung der realen Landschaft simuliert. So lässt sich der optische Eindruck der Windenergielandschaft und die akustische Störwirkung der Windräder einschätzen. |
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Windparks realitätsnah erleben, noch bevor sie gebaut sind: der VisASim-Demonstrator macht‘s möglich. (Bild: Ralph Sonderegger, PLUS, ETH Zürich) |
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Vorführung an der Thurgauer Herbstmesse In einem nächsten Schritt wird der VisAsim-Demonstrator mobil: 2016 soll die Simulation an verschiedenen Orten der Deutschschweiz gezeigt werden. Gesucht sind nun Kantone und Gemeinden, die über Windkraftanlagen diskutieren und an dieser Ausstellung interessiert sind. Orte und Termine werden auf der Website www.visasim.ethz.ch veröffentlicht. Bilder können hier heruntergeladen werden. |
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